André Tempel – Milch und Muttern | Rückblick Ausstellungen | Städtische Galerie Dresden – Kunstsammlung


Foto: Städtische Galerie Dresden – Kunstsammlung, Museen der Stadt Dresden, Franz Zadniček

André Tempel – Milch und Muttern

16. März bis 3. Juni 2012
Projektraum Neue Galerie

Mit seinen plastischen Interventionen, Wandgestaltungen und Zeichnungen kommentiert und verfremdet André Tempel die Architektur unseres Projektraumes „Neue Galerie“. Er verbindet seriell gefertigte, schlichte Alltagsgegenstände zu surrealen Skulpturen, die mit dem vorgefundenen Raum und untereinander in Beziehung treten: Mit seinen Arbeiten reagiert der Künstler auf Wände, Deckenhöhe und Fußbodenbeschaffenheit.
Indem André Tempel Einzelteile entgegen ihrem industriell bestimmten Zweck und nützlichem Gebrauch miteinander kombiniert, befragt er sie nach ihrem ästhetischen Gehalt. Diese Verfremdung erzeugt beim Betrachter neben der puren Verblüffung auch einen kritischen Abstand zu den Dingen der Massenproduktion. Es entsteht eine eigene – teils technoide, teils amorphe – Poesie des Alltags.