Das Ende der Eindeutigkeit. Malerei aus der X. Kunstausstellung der DDR | Aktuelle Sonderausstellung | Städtische Galerie Dresden – Kunstsammlung


Uwe Pfeifer: Auf dem Wege, 1987, Öl auf Hartfaserplatte, 100 x 140 cm, Privatbesitz: Foto: Galerie der Berliner Graphikpresse, © VG Bild Kunst, Bonn 2019

Das Ende der Eindeutigkeit. Malerei aus der X. Kunstausstellung der DDR

12. Oktober bis 12. Januar 2020
Sonderausstellung

Die X. Kunstausstellung der DDR fand vom 3. Oktober 1987 bis zum 3. April 1988 statt, als vom Ende der DDR noch nichts zu ahnen war. Über eine Million Besucher besichtigten diese Schau.
Die Diskussionen über die vermisste Präsenz der Kunst der DDR legen nahe, dass ein Teil der Kunstwerke dieser großen Ausstellungen Eingang in den imaginären Bilderschatz vieler Bürgerinnen und Bürger der DDR und vor allem vieler Dresdnerinnen und Dresdner gefunden hat und auch Teil einer kulturellen Selbstvergewisserung gewesen war. Aus dieser Perspektive heraus betrachtet stellt sich daher die Frage, ob diese visuellen Erfahrungen auch Teil des kulturellen Gedächtnisses und damit dem Heimatbegriff und -gefühl immanent sind.

30 Jahre nach der politischen Wende unternimmt die Städtische Galerie Dresden das Experiment, anhand einer Auswahl von Gemälden der X. Kunstausstellung erneut Einblicke in diesen Bilderkosmos zu geben. Durch diese Re-Vision möchten wir mit unseren Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch kommen – sowohl über die Motive der präsentieren Kunstwerke, als auch über die Frage, ob und wenn ja in welchem Umfang die Botschaften und Deutungen der Kunstwerke ihre Aktualität bis heute erhalten haben.

Im Begleitprogramm zur Ausstellung soll der Focus auf die Situation von Kunst- und Kultur der DDR im Spannungsfeld zwischen politischem Programm und künstlerischer Vielfalt bzw. Mehrdeutigkeit von Themen und Motiven gelegt werden.

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