Vom Bodensee zurück nach Dresden Eine Schenkung des Malers Herbert Vogt | Rückblick Ausstellungen | Städtische Galerie Dresden – Kunstsammlung

Vom Bodensee zurück nach Dresden
Eine Schenkung des Malers Herbert Vogt

21. Februar bis 12. April 2008
Projektraum Neue Galerie

„Ohne Bilder konnt ich nie“, sagt der heute 89-jährige Herbert Vogt, dessen zeichnerisches Talent bereits als Kind in der Oberlausitz aufgefallen war. Von kriegsbedingten Unterbrechungen abgesehen, lebte der Künstler von 1937 bis 1947 in Dresden und zog dann an den Bodensee. In dieser Zeit widmete er sich vor allem dem Porträt und der Landschaft. Selbst als Soldat in Russland skizzierte er Menschen und die dortige Gegend. Einfache Inhalte und ein gedämpfter Farbton prägen seine frühen Werke.

Herbert Vogts spätere Bilder zeigen von 1960 an vorrangig Figuren, oft Badende, die rhythmisch aneinandergereiht sind. Während Vogt anfangs die Figuren noch in einen Naturraum einfügte, entfernte er sich später von jeder Tiefenwirkung, um den Farbwerten ein größeres Gewicht zu verleihen und setzte seine Halbfiguren vor gelben Grund, den er selbst als „säkularisierten Goldgrund“ bezeichnet.
Im vergangenen Jahr hat der Künstler der Städtischen Galerie eine große Auswahl aus seinem Œuvre geschenkt. In unserem Projektraum „Neue Galerie“ geben wir einen Einblick in das vielseitige künstlerische Schaffen von Herbert Vogt und stellen damit einen Teil seiner Schenkung vor.

Zur Ausstellung erschien ein Katalog mit einem Verzeichnis der Schenkung sowie einem Interview mit Herbert Vogt.