
Mit einem komfortablen Budget wurden von überwiegend zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern Kunstwerke für die kommunale Sammlung erworben, welche daraufhin in einer großen Ausstellung zu sehen waren. Besonders im Fokus stand dabei die Malerei, die stark in der Dresdner Kunstszene verankert ist und oft Bezüge zur hohen malerischen Qualität der Dresdner Schule erkennen lässt. Ergänzt wurde die Schau durch Skulpturen und konzeptuelle Arbeiten, die dieses Blitzlicht in die Kunstszene abrundeten.
In »Echtzeit« wurden mehr als 40 Kunstwerke präsentiert. Es gab kein Thema, das die Auswahl inhaltlich begrenzt hätte und auch historische Kanons spielten keine Rolle. Was so entstehen konnte, ist ein Fest der Vielfalt! Die Ausstellung präsentierte eine Fülle von künstlerischen Handschriften und ästhetischen Strategien. Sie lud ein, sich auf einen visuellen Austausch einzulassen, der in vielfältiger Weise zu Reflexion und Diskussion anregt.
Diese besondere Ausstellung bot nicht nur einen Überblick über die neuesten Entwicklungen in der zeitgenössischen Kunst, sondern schuf auch eine Plattform, um gesellschaftliche und kulturelle Fragen unserer Zeit zu reflektieren. Besucherinnen und Besucher wurden hierfür eingeladen, in einen Dialog mit den Werken zutreten, ihre eigenen Perspektiven zu befragen und neue Denkansätze zu entwickeln.