Vielfalt zeigen,
Bildung erleben

hinsehen. Malerei und Zeichnung von Gerda Lepke

12. Jun 09 6. Sep 09

KI generiert: Das Bild zeigt einen Ausstellungsraum in einem Museum oder einer Galerie, in dem mehrere abstrakte Gemälde an den Wänden hängen. Der Raum ist minimalistisch eingerichtet und verfügt über eine Holzfläche.Blick in die Ausstellung | © Foto: Städtische Galerie Dresden, F. Zadnicek

Flüchtige Spritzer, kreisende Schwünge und energisch gesetzte Pinselhiebe bestimmen Gerda Lepkes (geb. 1939) Werk. Aus den vielen, frei schwingenden und scheinbar ziellosen Strichen entstehen flirrende Farbstrukturen, die in der Gesamtschau mal eine Landschaft, einen Himmelsausschnitt, mal ein Porträt oder eine Skulptur neu erschaffen. Auf den ersten Blick wirken Gerda Lepkes Werke abstrakt. Die formal offenen Linienbündel orientieren sich jedoch immer am Gegenstand, den die Künstlerin im Schaffensprozess vor Augen hatte. In diesem Changieren zwischen freier, vehement ausgeführter Formgestaltung einerseits und einer stets zugrunde liegenden Ordnung andererseits hat Gerda Lepke ihre unverwechselbare Bildsprache gefunden. Die Städtische Galerie Dresden widmet Gerda Lepkes konsistentem Werk eine Ausstellung und einen umfangreichen Katalog. Sie geben Einblick in die verschiedenen Phasen und Themen ihres Schaffens.