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Wir erinnernDie Ausstellung »Entartete Kunst« in Dresden 1933 und ihre Folgen

Eine Ausstellung auf der Emporengalerie

17. Sep 23 14. Jan 24

Am 23. September 1933 wurde im Lichthof des Dresdner Rathauses eine folgenreiche Ausstellung eröffnet. Daran erinnert die Städtische Galerie mit einer besonderen Präsentation auf den Treppenhausemporen des Landhauses. 

Mit der Dresdner Ausstellung »Entartete Kunst« wurde erstmals der Begriff der »Entartung« für die Verunglimpfung von Kunstwerken der Moderne des frühen 20. Jahrhunderts ins Spiel gebracht. Zwar gab es seit der Machtübernahme der National-sozialisten in anderen deutschen Städten schon eher derartige Schandausstellungen, doch die Dresdner Feme-Schau war unter diesen die Bedeutungsreichste. Die Werke aus dem Besitz der Stadt Dresden tourten anschließend bis 1937 durch zwölf andere Städte, bevor sie in der Großen Münchner Ausstellung »Entartete Kunst« 1937 aufgingen.