Bilder erzählen Geschichten, und Bücher malen Welten. Doch wie werden aus stillen Leinwänden lebendige Erzählräume für Grundschulkinder? In dieser praxisorientierten Fortbildung verlassen wir das Klassenzimmer und nutzen das Kunstmuseum als Labor für ganzheitliche Sprach- und Ästhetikförderung.
Wir gehen der Frage nach, wie die Schnittstelle zwischen visueller Kunst und zeitgenössischer Kinderliteratur genutzt werden kann, um die Sprachfreude, die Lesekompetenz und das ästhetische Urteilsvermögen Ihrer Schülerinnen und Schüler zu stärken.
Was Sie erwartet:
- Bild-Wort-Brücken bauen: Methoden zur Verknüpfung von Exponaten mit literarischen Texten (Bilderbücher, Lyrik, erzählende Literatur).
- Sprachförderung vor dem Original: Strategien zur Wortschatzerweiterung und Erzählanlässe direkt im Ausstellungsraum.
- Kreatives Schreiben & Storytelling: Impulse für Schreibwerkstätten, die durch Museumsbesuche inspiriert werden.
- Praxis-Impuls: Einblicke in konkrete Vermittlungsmethoden, die ohne großen Materialaufwand in den Schulalltag integriert werden können.
Referentinnen:
- Annett Wrede (Abgeordnete Lehrerin im Hochschuldienst - Professur für Grundschulpädagogik/Deutsch)
- Dr.in phil. Kristina Dietrich (Wissenschaftliche Mitarbeiterin Professur für Grundschulpädagogik/Deutsch)
Zielgruppe: Lehrkräfte im Primarbereich (Deutsch, Kunst, Sachunterricht)
