Johanna Seidel überträgt ihre Wahrnehmung der Wirklichkeit in eine poetische Bildsprache. Auf eine sehr individuelle Weise finden auf ihren Leinwänden Geschichte, Mythologie und Persönliches zusammen zu träumerisch-suggestiven, gleichermaßen coolen wie rätselhaften szenischen Porträts moderner junger Frauen.
Ideen für Figuren und Orte ihrer Bilder findet die Malerin in ihrer Familie, unter ihren Freunden und anhand von Natureindrücken bei Spaziergängen.
Was Johanna Seidels künstlerische Handschrift auszeichnet, ist eine Lust am opulent Ornamentalen, bisweilen ein Kokettieren mit dem Naiven sowie die Auseinandersetzung mit der malerischen Tradition in Zitaten und Anspielungen an die Kunstgeschichte.