Auf der Suche nach Parametern zur Wahrnehmung von Bildern befragt der Berliner Fotokünstler Stefan Heyne (*1965) in seinen meist großformatigen Arbeiten die Grundprinzipien der Fotografie. Indem Schärfe und Wiedererkennbarkeit nicht zum Bildinhalt werden, bricht er mit den konventionellen Sehgewohnheiten. Stefan Heyne hat in den vergangenen zehn Jahren eine neue Position in der zeitgenössischen Fotografie
geschaffen.
Die Städtische Galerie Dresden realisierte erstmals eine raumgreifende, architekturbezogene Arbeit im Oeuvre des Künstlers. In der Installation »The Enlightenment« wurde der Besucher durch das Prinzip der Unschärfe mit der Unendlichkeit konfrontiert.